September 2011, 11. Jahrgang, Ausgabe 9
Ausgabe: Nr. 9 » 5. September 2011
Die Kultur des Krieges
Von Martin van Creveld,
5. September 2011
Den Begriff «Krieg» mit dem Begriff «Kultur» zusammenzuspannen – das erscheint vielen ein Widerspruch in sich selbst zu sein. Um mit dem britischen Dichter Lord Byron zu sprechen: Krieg wird gerade in westlichen Gesellschaften häufig bestenfalls als «die... Mehr...
Welt im Umbruch
5. September 2011
Zehn Jahre danach sind sich die meisten der in dieser Ausgabe versammelten Experten einig darüber, dass die Reaktion der Bush-Regierung auf die Anschläge vom 11. September 2001 die Macht und das Ansehen der USA in der Welt schwer beschädigt haben. Der an der Columbia University in New... Mehr...
Hegemonie à la Peking
Von Aaron Friedberg,
5. September 2011
Die Vereinigten Staaten und die Volksrepublik China stehen in einem stillen, aber zunehmend intensiven Ringen um Macht und Einfluss. Dieses ist nicht auf Asien beschränkt, sondern spielt sich weltweit ab. Und im Gegensatz zu der Ansicht wohlmeinender Kommentatoren beruht diese Rivalität... Mehr...
Sehnsucht nach dem Untergang
Von Andreas Mink,
5. September 2011
Folgende schwerwiegende Frage hat James Howard Kunstler jüngst auf seiner populären Website «Clusterfuck Nation» gestellt: «Können Sie eine Handsäge schärfen?» Kunstler ist zutiefst davon überzeugt, dass der Gebrauch traditioneller Werkzeuge bald... Mehr...
Strategie – welche Strategie?
Von Andreas Mink,
5. September 2011
Keine Sommerpause für aussenpolitische Experten und Kommentatoren in den USA: Seit der westlichen Libyen-Intervention im Frühjahr erleben die Medien eine heftige Debatte über die Grundlagen der Aussenpolitik von Barack Obama. Diese wird durch die auch von seinen Anhängern... Mehr...
Amerika hat ein Monster geschaffen
Interview von Andreas Mink,
5. September 2011
Aufbau: Welche Ziele hat Osama bin Laden mit den Anschlägen von 9-11 verfolgt? Wollte er Amerika in finanziell und für sein internationales Ansehen ruinöse Kriege locken? Khalidi: Das weiss ich wirklich nicht und das spielt auch keine Rolle. Bin Laden dachte, dass Amerika Krieg gegen... Mehr...
Entwurzelte Existenz
Von Monica Strauss,
5. September 2011
Für diesen Dienstagmorgen hatte ich mir den Wecker früher als sonst gestellt. Damals, am 11. September 2001, war ich Redaktorin beim aufbau in New York. Dieser Dienstag war Schlusstermin für die aktuelle Ausgabe. Ich musste noch eine Geschichte schreiben, und die frühen... Mehr...
Vergangenheitspolitik am Ground Zero
Von Andreas Mink,
5. September 2011
So irrational und grausam sie gewesen sind, so waren die Anschläge vom 11. September 2001 doch weltanschaulich motivierte Taten, die sich ebenso in eine Geschichte der amerikanischen Nahostpolitik wie in die des politischen Islam einordnen lassen. Ohne Kenntnis der Vorgeschichte von... Mehr...
«One Minute!»
Von Victor Willi,
5. September 2011
Es war 18.20 Uhr am 28. Januar 2009 im Bergstädtchen Davos. Der über Nacht gefallene Neuschnee hüllte den idyllischen Kurort in einen Zustand stiller Friedlichkeit. Im Plenarsaal des in der Dorfmitte gelegenen Konferenzzentrums dagegen fand eine hitzige Debatte statt. Auf dem Podium... Mehr...
Aktuelle News
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- 18. Mai 2012
Steht die Zukunft vor der Tür? -
06:00 - 17. Mai 2012
US-Gericht verurteilt Iran und Syrien -
06:00 - 17. Mai 2012
Jüdische Präsidentin für anderthalb Tage -
05:00 - 17. Mai 2012
Ehud Barak wartete umsonst auf eine Einladung -
04:00 - 17. Mai 2012
Protest gegen rechtsextremistischen Politiker aus Österreich -
05:00 - 17. Mai 2012
60 Jahre diplomatische Beziehungen -
02:55 - 17. Mai 2012
Arno Lustiger verstorben
Radio-Sendung » 07.05.2012
Caspar Battegay im Gespräch über Judentum und Popkultur
Caspar Battegays „Judentum und Popkultur. Ein Essay“ ist Thema auf Radio tachles. Mit Yves Kugelmann diskutiert Battegay, was Popkultur ist, ob es eine jüdische Popkultur gibt und wann in der Popkultur ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat. Analysiert wird im Interview zudem Woody Allens, Lou Reeds oder Leonard Cohens Rolle und jene der neuen Generation um die Komikerin Sarah Silverman. Battegay geht ausserdem auf den Begriff «Ironisierung der Ironisierung» ein und zum Schluss werfen die Gesprächsteilnehmer einen Blick über den grossen Teich nach Deutschland, wo auch eine, vielleicht etwas andere, Popkultur vorzufinden ist.» zur Sendung
Tv-Sendung » 20.09.2011
Wie viel Schweiz braucht die Schweiz?
Direkt aus dem Bundeshaus blicken die Nationalräte Ursula Haller (BDP), Daniel Jositsch (SP) sowie Ständerat Felix Gutzwiller (FDP) mit Moderatorin Gisela Blau auf die bevorstehenden Parlamentswahlen, das sich wandelnde politische System der Schweiz und eine zugespitzte Debattenkultur. Was bedeutet dies für Minderheiten, wo bleibt die politische Mitte in einer Zeit der Polarisierung? Welche Themen in der aktuellen und nächsten Legislatur an die Hand genommen werden müssen und wo die Schweiz im europäischen Kontext steht, ist Gegenstand der aktuellen Sendung.» weitere Sendungen









