September 2010, 10. Jahrgang, Ausgabe 09
Ausgabe: Nr. 9 » 6. September 2010
Von Wahnsinnigen für Verrückte
Von Walter Laqueur,
6. September 2010
Verschwörungstheorien sind eines der ältesten Genres der Weltliteratur. Sie sind sogar älter als die ihnen verwandten Kriminalromane, die es bekanntlich erst gibt, seit Polizei und Detektive existieren. Der Glaube daran, dass ausserordentliche Ereignisse (und manchmal auch ganz... Mehr...
Enthüllungen in der World Bar
Von Friedrich Jarno,
6. September 2010
Bill Masterson ist ein überpünktlicher Mann. Zum Gesprächstermin ist er mindestens 15 Minuten vor dem vereinbarten Zeitpunkt am Treffpunkt erschienen. Aber womöglich sitzt er schon länger an dem Ecktisch in der World Bar, um andere Geschäfte zu erledigen. Jedenfalls hat... Mehr...
Im Sog der Konspiration
Von Monica Strauss,
6. September 2010
Zwischen September 1885 und Oktober 1886 veröffentlichte die amerikanische Zeitschrift «The Atlantic Monthly» in Fortsetzungen die 47 Kapitel des Romans «The Princess Casamassima» von Henry James. Der Text dürfte die Anhänger des Autors verblüfft haben.... Mehr...
Schuld ist der böse Mossad
Von Mohamed Abdel Salam,
6. September 2010
Das wissenschaftliche Denken baut auf Logik, sachliche Zusammenhänge, Beobachtung und Experimente, um die unterschiedlichsten Phänomene zu studieren. In der arabischen Welt dominieren Denkweisen ganz gegensätzlicher Natur die öffentliche Debatte. Diese greifen etwa auf die... Mehr...
Die grosse Verschwörung
6. September 2010
Dass die Welt nur eine Bühne ist, auf der Marionetten am Draht unsichtbarer Mächte agieren, scheint eine unverwüstliche Idee zu sein. Die vorliegende Ausgabe betrachtet die erstaunliche Attraktion von Verschwörungstheorien von verschiedenen Standpunkten aus. So erinnert Monica... Mehr...
Verschwörungen im Zeitalter der «Flexnets»
Von Stephen M. Walt,
6. September 2010
Im Mai 2003 erklärte der «New York Times»-Kolumnist Tom Friedman seinem Kollegen Ari Shavit von der israelischen Zeitung «Haaretz», der amerikanische Einmarsch in Irak sei «der Krieg, den die Neokonservativen gewollt haben, der Krieg, für den sie die... Mehr...
Auf der Seite der Unterdrückten
von Andreas Mink,
6. September 2010
Die Anrufe kamen noch viele Jahre nach Trotzkis Ermordung: Die «alte Frau» brauchte wieder einmal Geld. Die «alte Frau» – das war Natalja Sedowa, die zweite Gattin Leo Trotzkis, den seine Anhänger im Exil stets den «alten Mann» nannten. Bis zu Sedowas... Mehr...
Verführerische Erklärungen
von Stefanie Mahrer,
6. September 2010
Verschwörungstheorien sind eines der faszinierendsten und schillerndsten Phänomene der Menschheitsgeschichte. Die Unterhaltungsindustrie macht immense Umsätze mit ihnen, alleine Dan Browns «Sakrileg» («The Da Vinci Code») wurde weltweit über 80 Millionen... Mehr...
Zur Universalität des Verschwörungsdenkens
Von Gerd Koenen,
6. September 2010
Vermutlich ist ein Denken in Verschwörungen die älteste und universellste Form, sich bedrohliche und beängstigende Entwicklungen im eigenen politischen oder gesellschaftlichen Umfeld zu erklären. Alle Religionen dienten primär der Bannung böser Geister. In... Mehr...
Aktuelle News
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- 18. Mai 2012
Steht die Zukunft vor der Tür? -
06:00 - 17. Mai 2012
US-Gericht verurteilt Iran und Syrien -
06:00 - 17. Mai 2012
Jüdische Präsidentin für anderthalb Tage -
05:00 - 17. Mai 2012
Ehud Barak wartete umsonst auf eine Einladung -
04:00 - 17. Mai 2012
Protest gegen rechtsextremistischen Politiker aus Österreich -
05:00 - 17. Mai 2012
60 Jahre diplomatische Beziehungen -
02:55 - 17. Mai 2012
Arno Lustiger verstorben
Radio-Sendung » 07.05.2012
Caspar Battegay im Gespräch über Judentum und Popkultur
Caspar Battegays „Judentum und Popkultur. Ein Essay“ ist Thema auf Radio tachles. Mit Yves Kugelmann diskutiert Battegay, was Popkultur ist, ob es eine jüdische Popkultur gibt und wann in der Popkultur ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat. Analysiert wird im Interview zudem Woody Allens, Lou Reeds oder Leonard Cohens Rolle und jene der neuen Generation um die Komikerin Sarah Silverman. Battegay geht ausserdem auf den Begriff «Ironisierung der Ironisierung» ein und zum Schluss werfen die Gesprächsteilnehmer einen Blick über den grossen Teich nach Deutschland, wo auch eine, vielleicht etwas andere, Popkultur vorzufinden ist.» zur Sendung
Tv-Sendung » 20.09.2011
Wie viel Schweiz braucht die Schweiz?
Direkt aus dem Bundeshaus blicken die Nationalräte Ursula Haller (BDP), Daniel Jositsch (SP) sowie Ständerat Felix Gutzwiller (FDP) mit Moderatorin Gisela Blau auf die bevorstehenden Parlamentswahlen, das sich wandelnde politische System der Schweiz und eine zugespitzte Debattenkultur. Was bedeutet dies für Minderheiten, wo bleibt die politische Mitte in einer Zeit der Polarisierung? Welche Themen in der aktuellen und nächsten Legislatur an die Hand genommen werden müssen und wo die Schweiz im europäischen Kontext steht, ist Gegenstand der aktuellen Sendung.» weitere Sendungen










