April 2011, 11. Jahrgang, Ausgabe 4
Ausgabe: Nr. 4 » 11. April 2011
Zwei Häuser, zwei Meinungen
Von Emanuel Cohn,
11. April 2011
Ein wesentliches Merkmal der jüdischen Lehre ist «machloket», die Meinungsverschiedenheit. Wie ein roter Faden zieht sich die Vielfalt der Meinungen durch die mündliche Überlieferung, welche erstmals um das Jahr 200 durch Rabbi Jehuda Hanassi in Form der Mischna... Mehr...
Disput und Verständnis
11. April 2011
«Machloket», die Meinungsverschiedenheit, ist ein wesentliches Merkmal jüdischen Denkens. Dies erklärt Emanuel Cohn in seinem Essay über die von Hillel und Schammai gestifteten ersten jüdischen Denkschulen. Und wenn Cohn von der Meinungsverschiedenheit als rotem Faden... Mehr...
Empirismus und logische Analyse
Von Günther Sandner,
11. April 2011
Bereits im frühen 20. Jahrhundert, zwischen 1907 und 1912, trafen sich der Soziologe und Ökonom Otto Neurath (1882–1945), der Mathematiker Hans Hahn (1879–1934) und der Physiker Philipp Frank (1884–1966), um über verschiedene wissenschaftstheoretische Fragen zu... Mehr...
Das 614. Gebot
Von Sharon Portnoff,
11. April 2011
Im Jahr 1966 hat Richard Rubenstein mit seinem bahnbrechenden Buch «After Auschwitz: Radical Theology and Contemporary Judaism» jüdische Denker herausgefordert. Rubensteins Botschaft war ebenso schlicht wie provokant: Nachdem christliche Intellektuelle bereits den Tod ihres Gottes... Mehr...
Denker des Undenkbaren
Von Jonathan Stevenson,
11. April 2011
In den fünfziger Jahren wurde der US-Staat Nevada primär für atmosphärische Atomwaffentests benutzt, amerikanische Wasserstoffbomben sprengten ganze Pazifikinseln von der Landkarte und in den Nachrichten gehörten Bilder von Feuerbällen und Atompilzen zum Alltag. In den... Mehr...
Einfluss auf zeitgenössisches Denken
Von Willi Goetschel,
11. April 2011
Der Begriff «Schule» muss angesichts des resolut institutionskritischen Denkens der Frankfurter Schule misslich erscheinen. Der radikal kritische Ansatz, wie ihn Max Horkheimer (1895–1973) und Theodor W. Adorno (1903–1969) unter anderem in Anlehnung an Walter Benjamin... Mehr...
Denkschule gegen wissenschaftlichen Konformismus
Von Regula Heusser-Markun,
11. April 2011
Die Essaysammlung, die der sowjetische Literaturwissenschaftler und Historiker Juri Lotman 1992, ein Jahr vor seinem Tod, veröffentlicht hat, heisst «Kultur und Explosion». Das Buch widerspiegelt eine theoretische Wende, die der an der estnischen Universität Tartu wirkende... Mehr...
Zionismus und kulturelle Renaissance
Von Martin Dreyfus,
11. April 2011
Im Jahr 1911 erschien im Verlag von Rütten & Loening die erste Ausgabe von Martin Bubers «Drei Reden über das Judentum». Die drei Reden gingen auf Ansprachen zurück, die Buber auf Einladung des Vereins jüdischer Hochschüler Bar Kochba in Prag in den Jahren... Mehr...
Der Rationalist
Von Oberrabbiner Mordechai Piron,
11. April 2011
Maimonides wurde im Jahre 1135 im spanischen Córdoba geboren und starb im Jahre 1204 im ägyptischen Fostat, dem heutigen Kairo. Córdoba war zur Zeit seiner Jugendjahre ein Ort, wo das Judentum, aber auch die allgemeinen Wissenschaften erblühten; Physik, Metaphysik, Mathematik... Mehr...
Aktuelle News
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- 18. Mai 2012
Steht die Zukunft vor der Tür? -
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Arno Lustiger verstorben
Radio-Sendung » 07.05.2012
Caspar Battegay im Gespräch über Judentum und Popkultur
Caspar Battegays „Judentum und Popkultur. Ein Essay“ ist Thema auf Radio tachles. Mit Yves Kugelmann diskutiert Battegay, was Popkultur ist, ob es eine jüdische Popkultur gibt und wann in der Popkultur ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat. Analysiert wird im Interview zudem Woody Allens, Lou Reeds oder Leonard Cohens Rolle und jene der neuen Generation um die Komikerin Sarah Silverman. Battegay geht ausserdem auf den Begriff «Ironisierung der Ironisierung» ein und zum Schluss werfen die Gesprächsteilnehmer einen Blick über den grossen Teich nach Deutschland, wo auch eine, vielleicht etwas andere, Popkultur vorzufinden ist.» zur Sendung
Tv-Sendung » 20.09.2011
Wie viel Schweiz braucht die Schweiz?
Direkt aus dem Bundeshaus blicken die Nationalräte Ursula Haller (BDP), Daniel Jositsch (SP) sowie Ständerat Felix Gutzwiller (FDP) mit Moderatorin Gisela Blau auf die bevorstehenden Parlamentswahlen, das sich wandelnde politische System der Schweiz und eine zugespitzte Debattenkultur. Was bedeutet dies für Minderheiten, wo bleibt die politische Mitte in einer Zeit der Polarisierung? Welche Themen in der aktuellen und nächsten Legislatur an die Hand genommen werden müssen und wo die Schweiz im europäischen Kontext steht, ist Gegenstand der aktuellen Sendung.» weitere Sendungen










