Gewaltige Unterschiede
Von Haim Bior,
5. April 2012
Im Vorfeld des diesjährigen Pessachfestes gaben israelische Arbeitgeber schätzungsweise 2,7 Milliarden Schekel aus, um ihre Angestellten und Mitarbeiter zum Feiertag das traditionelle Geschenk zu überreichen. Das sind zehn Prozent mehr als für das letztjährige... Mehr...
Auszug in den Süden
Von Ben Harris,
5. April 2012
An Pessach feiert die jüdische Gemeinschaft den Auszug aus der Versklavung in Ägypten, ihre 40-jährige Wanderschaft durch die Wüste und ihre Erlösung im Gelobten Land. Ein heutiger Betrachter wird Verständnis finden, wenn er den Feiertag primär als Anlass einer... Mehr...
Neue Pessach-Haggada
5. April 2012
Der amerikanische Autor Jonathan Safran Foer hat eine neue, moderne Haggada auf den Markt gebracht. Die Idee für eine literarisch aufgefrischte Haggada kam ihm vor neun Jahren an dem jährlichen, traditionellen Seder mit seiner Familie. Er begann, bedeutende jüdische Schriftsteller und... Mehr...
Kleine Gemeinde mit grossen Massstäben
Von Alex Weisler,
23. Dezember 2011
Auf Gibraltar, dem winzigen britischen Überseeterritorium mit 30 000 Einwohnern, das am westlichen Eingang des Mittelmeers an der Südspitze Spaniens liegt, pflegt man seit Jahrhunderten bewusst die Individualität. «Wir haben eine Infrastruktur», sagt Mark Benady,... Mehr...
Ein Toast auf den Frieden
Von Steffi Unsleber,
28. September 2011
Auf Arabisch bedeutet «taybeh» so viel wie «köstlich». Das gleichnamige Bier wird in den schicken Bars von Ramallah, in Jerusalemer Alternativkneipen und sogar im fernen Japan getrunken. Das feinperlige Boutique-Bier, das Nadim Khouri im christlich-palästinensischen... Mehr...
Jüdische Wurzeln, buddhistische Flügel
Von Mirjam Haymann,
28. September 2011
Menschen jüdischer Herkunft, die sich ganz oder auch nur teilweise dem Buddhismus zuwenden, nennt man heute umgangssprachlich Jubus. Marc Lieberman, praktizierender Jude und Buddhist und Initiant mehrerer Seminare und Treffen zwischen Juden und Buddhisten, beschreibt sich selbst... Mehr...
Velostadt Tel Aviv
8. Juni 2011
In Tel Aviv wird Velo fahren immer populärer – nun hat sich auch dort ein Trend durchgesetzt, der in Paris oder Zürich schon länger verfolgt wird: Die Velovermietung von der Strasse weg, das heisst diverse Ausleihstationen sind über die ganze Stadt... Mehr...
Vorlieben zu Schawuot
8. Juni 2011
Milchige Statistik
Rechtzeitig zu Schawuot, dem Feiertag, an dem in vielen jüdischen Haushalten Milchspeisen bevorzugt werden, wurden einige aufschlussreiche Statistiken aus diesem Bereich publiziert. So lieferten im Jahr 2010 die rund 118 000 israelischen Milchkühe... Mehr...
Thora aus dem Niemandsland
Von Rabbiner Adin Steinsaltz ,
8. Juni 2011
In Bezug auf das Schawuotfest ist der Aspekt des «Gebens der Thora» zweifelsohne der am meisten herausstechende, sowohl hinsichtlich der Erinnerung als auch der Praxis. Dieser Aspekt des Festes hat, wie auch das Geben der Thora im Allgemeinen, einige überraschende... Mehr...
Mazel Tov nach England!
Von Eva Burke,
15. April 2011
Die königliche Hochzeit zwischen Prinz William und Kate Middleton wird zweifellos dieses Jahr das grossartigste Ereignis in Grossbritannien werden, kurz nach dem Pessachfest und kurz vor dem darauffolgenden Schabbat. Dennoch werden prominente Gäste aus der jüdischen Gemeinde wie ... Mehr...
Schnäppchen gibt es keine mehr
Von Rina Rozenberg,
15. April 2011
Shabi Shay, Generaldirektor der Hotelvereinigung von Eilat, sagt für das diesjährige Pessachfest für die Hotels der Stadt am Roten Meer eine Belegrate von rund 85 Prozent voraus, verglichen mit 90 Prozent im letzten Jahr. Die Unruhen in Ägypten haben dem Tourismus in der... Mehr...
Zwischen Integration und Ghettoisierung
3. Dezember 2010
Seit der Emanzipation streben Jüdinnen und Juden die gleichberechtigte Anerkennung durch die nicht jüdische Umwelt an und setzen sich dafür ein, dass Vernunft und Demokratie über Vorurteil und Willkür gewinnen. Dass der Abschied von den abgesonderten Lebensweisen im Stetl... Mehr...
Ursprung und Bedeutung des Chanukkageldes
Von Emanuel Cohn,
3. Dezember 2010
Der grosse jiddischsprachige Schriftsteller Scholem Alejchem (1859–1916) beginnt seine Kindererzählung «Chanike-Geld» (1900) folgendermassen: «Treft, Kinder, vosser Jontef is der bester fun alle Jomim Toivim? Chanike!» (Ratet, Kinder, welcher Feiertag ist der beste... Mehr...
Der Verstand ist der Weg
Von Rabbiner Tovia Ben-Chorin,
22. September 2010
Eine der wichtigsten Herausforderungen, denen sich die jüdischen Gemeinden heute in der westlichen Welt stellen müssen, hängt mit der Frage zusammen, wie man Frauen und Männer zwischen 20 und 30 Jahren dem Judentum nahe bringen und sie in die jüdischen Institutionen... Mehr...
Beratung und Therapie
22. September 2010
Im ländlichen Zürcher Oberland geboren und aufgewachsen, siedelte Dania Schiftan für das Psychologiestudium nach Bern über. Mit ihrer Lizentiatsarbeit «Sexualverhalten in der deutschsprachigen Schweiz» stellte sie die Weichen für ihren jetzigen Beruf als... Mehr...
Aktuelle News
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- 18. Mai 2012
Steht die Zukunft vor der Tür? -
06:00 - 17. Mai 2012
US-Gericht verurteilt Iran und Syrien -
06:00 - 17. Mai 2012
Jüdische Präsidentin für anderthalb Tage -
05:00 - 17. Mai 2012
Ehud Barak wartete umsonst auf eine Einladung -
04:00 - 17. Mai 2012
Protest gegen rechtsextremistischen Politiker aus Österreich -
05:00 - 17. Mai 2012
60 Jahre diplomatische Beziehungen -
02:55 - 17. Mai 2012
Arno Lustiger verstorben
Radio-Sendung » 07.05.2012
Caspar Battegay im Gespräch über Judentum und Popkultur
Caspar Battegays „Judentum und Popkultur. Ein Essay“ ist Thema auf Radio tachles. Mit Yves Kugelmann diskutiert Battegay, was Popkultur ist, ob es eine jüdische Popkultur gibt und wann in der Popkultur ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat. Analysiert wird im Interview zudem Woody Allens, Lou Reeds oder Leonard Cohens Rolle und jene der neuen Generation um die Komikerin Sarah Silverman. Battegay geht ausserdem auf den Begriff «Ironisierung der Ironisierung» ein und zum Schluss werfen die Gesprächsteilnehmer einen Blick über den grossen Teich nach Deutschland, wo auch eine, vielleicht etwas andere, Popkultur vorzufinden ist.» zur Sendung
Tv-Sendung » 20.09.2011
Wie viel Schweiz braucht die Schweiz?
Direkt aus dem Bundeshaus blicken die Nationalräte Ursula Haller (BDP), Daniel Jositsch (SP) sowie Ständerat Felix Gutzwiller (FDP) mit Moderatorin Gisela Blau auf die bevorstehenden Parlamentswahlen, das sich wandelnde politische System der Schweiz und eine zugespitzte Debattenkultur. Was bedeutet dies für Minderheiten, wo bleibt die politische Mitte in einer Zeit der Polarisierung? Welche Themen in der aktuellen und nächsten Legislatur an die Hand genommen werden müssen und wo die Schweiz im europäischen Kontext steht, ist Gegenstand der aktuellen Sendung.» weitere Sendungen













