Mit Judentum zum Judentum
Editorial von Yves Kugelmann,
11. Mai 2012
Willkür der Verbindlichkeit. Denker sind einsame Menschen. Auch wer sie gut kennt, findet den Zugang oft nicht direkt, muss Umwege nehmen und scheitert vielleicht dennoch. Denker sind unangenehme Menschen. Sie hinterfragen den eigenen und auch den Standpunkt des Gegenübers permanent,... Mehr...
An Blauäugigkeit grenzende Naivität
Editorial von Jacques Ungar,
4. Mai 2012
Ehemalige Agentin. Als ehemalige Agentin des israelischen Mossad-Geheimdienstes soll Tzippi Livni einige spektakuläre Erfolge verzeichnet haben, deren Bedeutung für die Sicherheit des Staates und seiner Einwohner vielleicht Historiker dereinst beurteilen werden. Schon damals aber zeichnete... Mehr...
Von einem anderen Stern
Editorial von Gisela Blau,
27. April 2012
Exoten. Wären Ausserirdische in der Schweiz gelandet und hätten sich diese Woche jeden Abend die Reportageserie in «Schweiz aktuell» über die Juden von Zürich angeschaut, hätten sie in der Anmoderation und auf der Homepage des Senders zum Thema Folgendes... Mehr...
Israelische und jüdische Juden
Editorial von Yves Kugelmann,
20. April 2012
Jom Haazmaut. Israel wurde zuerst ausserhalb Israels erfunden, gedacht, entwickelt. Leon Pinsker, Moses Hess, Theodor Herzl und viele andere vor und nach ihnen schufen auf Papier, was durch die Staatengemeinschaft unter dem Eindruck der Schoah mit dem Uno-Teilungsplan vollzogen, danach gerade durch... Mehr...
Jüdische Dichtung, deutsche Nichtung
Editorial von Yves Kugelmann,
12. April 2012
Paul Celan, Nelly Sachs, Else Lasker-Schüler. Die Lehrbücher sind voll davon, was Antisemitismus ist. Wenn etwas als Antisemitismus deklariert oder das Gegenteil festgestellt wird, dann bekämpfen wirkliche oder selbsternannte Experten die verschiedenen Ansätze, Parameter und... Mehr...
Was ist Freiheit? Wo ist Freiheit?
Editorial von Yves Kugelmann,
5. April 2012
Befreiung bedeutet noch lange nicht Freiheit. Dies lehrt die Pessachgeschichte ebenso wie die Revolten der letzten 15 Monate oder die Deutung des Freiheitsbegriffes durch die Jahrhunderte. Freiheit ist nicht zu verstehen, wenn ihre Grenzen nicht definiert werden. Freiheit allerdings kann ebenso... Mehr...
Antisemitismus erfassen
Editorial von Valerie Wendenburg,
30. März 2012
Zahlen. Die Zahlen des aktuellen Antisemitismusberichts des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds (SIG) und der Siftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) lassen auf den ersten Blick eine irreführende Vermutung zu: So scheint, als seien die antisemitischen Vorfälle in der... Mehr...
Die Hinrichtungen von Toulouse
Editorial von Yves Kugelmann,
23. März 2012
Trauerzeit. Sieben Tage Trauer. So sieht es die jüdische Tradition vor. Sieben Tage Einkehr in Erinnerung an die Verstorbenen, die Ermordeten. Sieben Tage Trauer in einem Trauerzyklus von einem Jahr. Sieben Tage Trauer, die Opfern, Toten Würde und Respekt zukommen lassen, die der... Mehr...
Weg von der Empore
Editorial von Gisela Blau,
16. März 2012
Ungleich. Jede Gesellschaft ist nur so gut wie die Behandlung der Frauen. An dieser muss sie gemessen werden. Die jubilierende Israelitische Cultusgemeinde Zürich (ICZ) feiert am Sonntag ihr 150-jähriges Bestehen, nach Festakt und Apéro riche auch mit der Vernissage eines Buches,... Mehr...
Alliierter oder Einzelgänger?
Editorial von Jacques Ungar,
9. März 2012
Der Satz. Man brauche kein Likudnik zu sein, um ein Freund Israels zu sein. Dieser von Barack Obama vor vier Jahren im US-Wahlkampf geprägte Satz hat heute, da Obama seine Wiederwahl anstrebt, unverminderte Gültigkeit. Auf seine Art betrachtet Obama sich weiterhin als Freund Israels und... Mehr...
Purim, Persien, Pointen
Editorial von Yves Kugelmann,
2. März 2012
Purim. Die List, die hohe Kunst der Politik, die raffinierte Täuschung ohne Rechtsverletzung, das kaschierte Manöver, die vorausdenkende, schlaue Taktik – sie waren einst die Königsdisziplin der Disraelis, Churchills, Bismarcks, Metternichs, Talleyrands, Ebans, Kissingers,... Mehr...
Der ignorierte Skandal
Editorial von Yves Kugelmann,
24. Februar 2012
Debatte. Die Debatte ist ein wesentlicher Bestandteil jüdischer Tradition. Bereits in den biblischen Mythen, später im Hohen Rat «Sanhedrin», dann im Talmud, in den Lehrhäusern, in der Moderne an den Zionistenkongressen und bis hin zur Kaffeehauskultur des letzten... Mehr...
Nicht voreilig handeln
16. Februar 2012
Kakofonie. Die Anschläge und Attentatsversuche auf israelische Ziele in Neu-Delhi und Tiflis sowie ein iranisch geleitetes, missglücktes Attentat in Bangkok lösten eine Kakofonie von Reaktionen von Politikern und Experten aus. Die Flammen in Neu-Delhi waren noch nicht vollends... Mehr...
Macht verdirbt
Editorial von Gisela Blau,
10. Februar 2012
Verdacht. Sie sind nicht die Ersten, die nicht zwischen Spendengeldern und ihrer eigenen Tasche unterscheiden konnten, und sie werden auch nicht die Letzten sein. Zwar gilt für alle noch die Unschuldsvermutung, aber krass tönt der Bericht aus New York trotzdem: Die amtierende und die... Mehr...
Gekaufter Sieg
Editorial von Andreas Mink,
3. Februar 2012
Exklusive Sphäre. Nach seinem klaren Sieg bei den republikanischen Vorwahlen für die US-Präsidentschaft in Florida hat sich Mitt Romney einmal mehr selbst ein Bein gestellt. Der Multimillionär erklärte auf CNN, er mache sich über «ganz arme Leute keine... Mehr...
Aktuelle News
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- 18. Mai 2012
Steht die Zukunft vor der Tür? -
06:00 - 17. Mai 2012
US-Gericht verurteilt Iran und Syrien -
06:00 - 17. Mai 2012
Jüdische Präsidentin für anderthalb Tage -
05:00 - 17. Mai 2012
Ehud Barak wartete umsonst auf eine Einladung -
04:00 - 17. Mai 2012
Protest gegen rechtsextremistischen Politiker aus Österreich -
05:00 - 17. Mai 2012
60 Jahre diplomatische Beziehungen -
02:55 - 17. Mai 2012
Arno Lustiger verstorben
Radio-Sendung » 07.05.2012
Caspar Battegay im Gespräch über Judentum und Popkultur
Caspar Battegays „Judentum und Popkultur. Ein Essay“ ist Thema auf Radio tachles. Mit Yves Kugelmann diskutiert Battegay, was Popkultur ist, ob es eine jüdische Popkultur gibt und wann in der Popkultur ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat. Analysiert wird im Interview zudem Woody Allens, Lou Reeds oder Leonard Cohens Rolle und jene der neuen Generation um die Komikerin Sarah Silverman. Battegay geht ausserdem auf den Begriff «Ironisierung der Ironisierung» ein und zum Schluss werfen die Gesprächsteilnehmer einen Blick über den grossen Teich nach Deutschland, wo auch eine, vielleicht etwas andere, Popkultur vorzufinden ist.» zur Sendung
Tv-Sendung » 20.09.2011
Wie viel Schweiz braucht die Schweiz?
Direkt aus dem Bundeshaus blicken die Nationalräte Ursula Haller (BDP), Daniel Jositsch (SP) sowie Ständerat Felix Gutzwiller (FDP) mit Moderatorin Gisela Blau auf die bevorstehenden Parlamentswahlen, das sich wandelnde politische System der Schweiz und eine zugespitzte Debattenkultur. Was bedeutet dies für Minderheiten, wo bleibt die politische Mitte in einer Zeit der Polarisierung? Welche Themen in der aktuellen und nächsten Legislatur an die Hand genommen werden müssen und wo die Schweiz im europäischen Kontext steht, ist Gegenstand der aktuellen Sendung.» weitere Sendungen


