Popularisierung 
von Auschwitz

Am heutigen internationalen Holocaust-Gedenktag wird kollektiv der Opfer des nationalsozialistischen Regimes 
gedacht, auch in der Schweiz. Reisen nach Auschwitz haben Hochkonjunktur und neben der Chance zur gemeinsamen Reflexion scheint das Risiko gegeben, dass der Holocaust zu einem Medium der «Pop»-Kultur avanciert.
» Mehr...

Ein Soundtrack für die Kunsthalle

Von Daniel Zuber , 27. Januar 2012
Die junge Künstlerin Hannah Weinberger zeigt in der Kunsthalle Basel unter dem Titel «When You Leave, Walk Out Backwards, So I’ll Think You’re Walking In» ihre erste Einzelausstellung. Ein Vorgeschmack.
 
Auf einmal zieren nicht Bilder und Skulpturen die Kunsthalle Basel, sondern Klänge und Musik füllen die Räume. Das Einzige was in der Ausstellung «When You Leave, Walk Out Backwards, So I’ll Think You’re Walking In» von Hannah Weinberger visuell... » Mehr...

Dennis Ross kehrt zurück

Von Jacques Ungar , 27. Januar 2012
Bis vor etwas mehr als einem Monat war Dennis Ross ein Spitzenstratege für Nahost-Fragen in der Administration Obama. Nun kehrte er als Co-Vorsitzender in das Jewish People Policy Institute zurück, eine unabhängige Denkfabrik für mittel- und langfristige Strategiefragen des jüdischen Volkes, in der Ross vor seiner 
Berufung ins Weisse Haus schon tätig gewesen war.
 
Der amerikanische Diplomat Dennis Ross wird nach seinem Auszug aus dem Weissen Haus das Direktorium des Jewish People Policy Institute (JPPI) und den professionellen Beirat zusammen mit Stuart Eizenstat, einem ehemaligen US-Unterstaatssekretär im Finanzministerium, leiten. Zudem... » Mehr...

Jedem sein 
eigener Staat

Carlo Strenger zur Lage in Israel , 27. Januar 2012

Die Zweistaatenlösung ist Geschichte, und ich bin gleichzeitig traurig und froh, dass Leute wie der Schriftsteller A. B. Yehoshua zum gleichen Schluss gelangen. Nun müssen wir nach vorne blicken: Wie kann aus dem Stück Land westlich des Jordanflusses ein Platz werden,... » Mehr...

Die Mordgedanken 
des Andrew Adler

Von Ita/Jacques Ungar , 27. Januar 2012
Andrew Adler, Eigentümer und Verleger der «Atlanta Jewish Times», musste zurücktreten und sein Blatt zum Verkauf ausschreiben, weil er in seiner Publikation über mögliche israelische Pläne spekuliert hatte, US-Präsident Barack Obama zu ermorden.

Andrew Adler, Eigentümer und Verleger der Wochenzeitung «Atlanta Jewish Times», ist zurückgetreten und sucht einen Käufer für sein Blatt. Zu diesem ungewöhnlichen Schritt sah sich Adler genötigt, nachdem eine Kolumne, in der er letzte Woche über... » Mehr...

«Ohne Heilung 
gibt es keinen Frieden»

Interview Susanna Petrin , 27. Januar 2012
Die Psychologin und Traumatologin Yael Danieli hat sich zeitlebens Genozid-Opfern und der Erforschung von Traumata gewidmet. Am Internationalen Holocaust-Gedenktag erinnert sie daran, dass sich das Trauma der Überlebenden auf deren Kinder und Kindeskinder übertragen kann.
 
TACHLES: Heute ist Internationaler 
Holocaust-Gedenktag. Inwiefern hallt der Holocaust bis heute weltweit nach?YAEL DANIELI: Wir führen unser Gespräch gegenüber dem Uno-Hauptquartier. Die Uno ist auf der Asche der Juden und anderer Opfer des Zweiten Weltkriegs... » Mehr...